Der Nachmittag

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Ich war pünktlich und blickte in den zweiten Stock hinauf auf die Fenster, hinter denen ein ungewöhnlicher Nachmittag auf mich wartete. Sofort machte sich ein flaues Gefühl in mir breit, eine Mischung aus Erregung, froher Erwartung und der Gewissheit, gleich etwas Verbotenes, Abseitiges zu erleben. Schnell stieg ich die Treppen hinauf, nahm zwei Stufen auf einmal, um die letzten Sekunden rasch hinter mich zu bringen. Ich klingelte. Ein Moment atemloser Stille der sich endlos dehnte – dann hörte ich ihre Schritte auf die Tür zukommen. Sie öffnete langsam und verbarg sich wie üblich hinter der Tür, so dass ich sie erst sehen konnte, nachdem die Tür hinter mir in Schloss gefallen war und ich mich ihr zugewendet hatte.

Sofort zog mich ihre Gestalt in den Bann: Sie trug ein schwarzes, hautenges Oberteil und einen knapp knielangen Rock aus schwarzem Lack, dazu schwarze Pumps: Ein atemberaubender Anblick, der mir sofort die Knie weich und den Schwanz hart werden ließ. Dabei: Auf der Straße wäre ich wahrscheinlich achtlos an ihr vorbeigegangen. Sie war eine durchschnittliche Frau von nebenan, Ende Vierzig, mittelgroß, dunkles, schulterlanges Haar, nicht zu dünn und nicht zu dick. Einzig ihre üppige Oberweite wäre mir vielleicht aufgefallen. Wie gesagt, eine durchschnittliche Frau von nebenan, die nette Nachbarin vielleicht oder die unscheinbare Kollegin, wäre da nicht ihre spezielle Leidenschaft gewesen, die uns zusammengeführt hatte. Wir hatten uns in einem einschlägigen Forum kennen gelernt und ein paar Wochen lang Mitteilungen ausgetauscht. Schließlich hatten wir unser erstes gemeinsames Abenteuer, dem – nun schon seit zwei Jahren – quartalsweise weitere folgten.

Nun war ich also wieder einmal bei ihr und als sich die Tür hinter mir schloss, war auch die Realität des Alltags ausgesperrt. Sie es sich zur Gewohnheit gemacht, das Spiel bereits bei meinem Eintreten beginnen zu lassen.

„Auf die Knie mit dir und begrüße mich, wie es sich für dich gehört.“, befahl sie mir. Ich beeilte mich ohne ein Wort, ihrem Befehl Folge zu leisten. Ich ließ meine Lippen nur kurz über ihre Pumps und ihre Füße gleiten, denn ich sehnte mich danach, ihr so schnell wie möglich wehrlos zu Füßen liegen zu dürfen. Und so hob ich nach einigen Augenblicken den Kopf und sah sie in Erwartung ihrer Befehle fragend an.

„Ich sehe schon, du bist ungeduldig. Na gut, dann steh auf und komm mit“. „Ja, Herrin“, gab ich leise zur Antwort und es kam mir vor, als würde nicht ich, sondern eine fremde Person sprechen. Sie ging mir voran durch den kurzen Flur geradeaus in das Schlafzimmer und ich folgte ihr mit gesenktem Blick. Auf dem rosa bezogenen Bett sah lag ein Tuch, das offenbar etwas verbarg. Beinahe beiläufig zog sie es im Vorbeigehen zur Seite. Zum Vorschein kamen einigen Fesselutensilien, eine Latexmaske und ein Zellophanpaket, das ich zunächst nicht identifizieren konnte. Ein neugieriger Blick offenbarte mir, dass es ein schwarzes Nyloncatsuit enthielt. Sollte ich das etwa anziehen? Sie ließ mich nicht im Ungewissen: „In fünf Minuten komme ich wieder, dann hast du das angezogen und die Fesseln angelegt.“ Ohne mich noch einmal anzusehen verließ sie das Zimmer und schloss die Tür. Für einen kurzen Moment war ich unschlüssig. Noch konnte ich ihre Wohnung verlassen, noch hatte ich mich auf nichts eingelassen. Aber hätte ich sie dann jemals wieder besuchen können? Ich gab mir einen Ruck und zog mich rasch aus. Mit zitternden Händen holte ich das Catsuit aus seiner Verpackung und zog es an. Mein Schwanz war inzwischen groß und steif und ich zwängte ihn durch die Öffnung im Schritt. Dann legte ich mir die Maske an. Ich hatte Mühe, mich in die enge Latexhülle zu zwängen, die meinen Kopf eng umschloss und nur meinen Mund und meine Augen offen ließ. Aber auch damit beeilte ich mich, angetrieben von der Angst, sie könne zurückkehren, bevor ich fertig wäre.

Die Fesseln, die sie für mich ausgesucht hatte waren breite Fußmanschetten aus Leder an den Enden einer Spreizstange und die mir bereits von vorangegangenen Besuchen bekannte, lederne Hals-Hand-Fessel. Als ich die Fußfesseln angelegt hatte und die Halsmanschette verschloss, brauchte sie mir nur noch die Hände hochschnallen, um mich in ihre Gewalt zu bringen. Ungläubig blickte ich in den großen Ankleidespiegel in der Zimmerecke und betrachtete meine bizarre Aufmachung. Gut, dass sie auch die Latexmaske ausgesucht hatte, so brauchte ich mich mit der fremdartigen Gestalt im Spiegel nicht zu identifizieren. Es erregte mich, die hautenge Hülle aus Nylon auf meinem Körper zu spüren und mich – halb gefesselt – zu betrachten. Meine Hände wanderten zu den Oberschenkeln, ich begann, mich zu streicheln, obwohl meine Erregung dadurch kaum noch zu steigern war. Immer wieder blickte ich im Spiegel auch in Richtung der Tür, bereit, sofort bei ihrem Erscheinen von mir abzulassen. So konnte ich sehen, wie sie sich langsam öffnete..

Sie blieb einen Moment im Türrahmen stehen und im Spiegel konnte ich sehen, dass sie mich mit spöttischem Blick musterte. Es entstand ein Moment knisternder Stille. Dann ging alles sehr schnell: Sie kam dicht an mich heran, griff zuerst meinen rechten, dann meinen linken Arm, drehte sie mir auf den Rücken und schnallte sie fest. Dies war der Moment, ab dem ich ihr endgültig ausgeliefert war und ab dem ich keinen Einfluss mehr auf das Spiel hatte. Wie lange hatte meine Gefangennahme gedauert? Eine Minute, vielleicht nur eine halbe? „Umdrehen“, befahl sie mir knapp. Ich folgte. Mit gierigen Blicken nahm ich den Anblick ihrer Gestalt in schwarzglänzendem Lack in mich auf, doch mir blieb nicht viel Zeit, dieses Bild zu genießen. Mit einem scharfen „Mund auf!“ drückte sie mir einen Ballknebel in den Mund und verzurrte die Riemen des Knebel stramm in meinem Nacken. Dabei kam ich ihr so nahe, dass mein Schwanz ihre Kleidung berührte und ich die Wärme ihres Körpers spürte.

Unwillkürlich drückte ich mich an sie und rieb mich an ihr. „Habe ich dir das etwa erlaubt?“, herrschte sie mich an und verpasste mir zwei scharfe Ohrfeigen, die mich mit brennendem Schmerz unvermittelt aus meiner geilen Benommenheit holten.

„Aufs Bett“, zischte sie und nach einigen kurzen, unbequemen Schritten ließ ich mich nach vorne auf das rosafarbene Laken fallen. Ich lag kaum, da spürte ich, wie die Spreizstange mit meinen Füßen hochgehoben wurde. Mit metallischem Klicken ließ sie die an der Spreizstange befestigte Öse und einen Ring an der Handfessel ineinander schnappen, so dass meine gespreizten Füße zu den Händen hochgeschnallt waren. Ich spürte wie sie sich über mich beugte und sich an meinem Rücken zu schaffen machte. Mit einem Ruck verkürzte sie den Riemen zwischen meinem Hals und den Händen, was auch meine Füße noch weiter nach oben zog. Ich stöhnte unter meinem Knebel auf und atmete schwer.

„Na, mein Kleiner, wie gefällt es dir, sicher verpackt und ruhig gestellt zu sein?„ Gut gefiel es mir, sehr gut sogar und ich versuchte so etwas wie Zustimmung in den Knebel zu murmeln.

Ich hörte sie ein paar Schritte gehen und eine Schranktür öffnen. Verstohlen wandte ich meinen Blick zu ihr. Ich durfte den Anblick genießen, wie sie aus ihrem Rock stieg und ihn in den Schrank hängte. Ihr Oberteil entpuppte sich als Body mit hohem Beinauschnitt, der ihren Po in zarten, schwarzen Strumpfhosen prächtig umrahmte.

Plötzlich wandte sie mir ihren Blick zu. „Habe ich dir erlaubt mich anzusehen, du geiles Stück ?“ Ich fühlte mich ertappt und beeilte mich, nach vorne zu sehen, aber ich hatte ihren Zorn erregt. Ich hörte ein paar kurze, schnelle Schritte, dann traf mich ein Gertenhieb seitlich auf den Po und gleich darauf noch einer. „Du hast mich nur anzusehen, wenn ich es dir erlaube“, herrschte sie mich an und wie zur Bekräftigung setzte sie die Züchtigung mit der Gerte fort. Ich wand mich in meinen Fesseln, so gut es ging, aber es gab kein Entrinnen. Immer wieder traf mich die Gerte. Erst nach endlosen Momenten brennenden Schmerzes hörte die Peinigung auf. „So gefällt mir das nicht“, kommentierte sie und ich spürte, wie die Spreizstange von den Handfesseln gelöst wurde. „Auf die Knie und dann in die Hocke“, befahl sie und zerrte mich dabei am Halsriemen hoch. Sie zog mir einen Riemen durch die Kniekehlen, dann drückte sie meinen Oberkörper herunter und schnürte den Riemen in meinem Nacken zusammen. Ich prüfte meine Bewegungsmöglichkeiten aber mit nur einem einzigen Riemen hatte sie mich wahrhaft bewegungsunfähig gemacht und demütigend verschnürt: Ich hockte auf den Knien und mein Po streckte sich ihr schutzlos entgegen. Durch die Stange, die meine Füße spreizte, konnte ich mich nicht einmal auf die Seite drehen und so war ich den Gertenhieben, die nun meinen Po trafen völlig hilflos ausgeliefert. Unfähig zu irgendeiner Bewegung musste ich die Züchtigung über mich ergehen lassen und mit jedem Hieb erfüllten meine gedämpften Schreie den Raum.

Endlich ließ sie von mir ab. Ich atmete schwer und wartete darauf, was folgen lassen würde. Wenn es nur bitte keine Gertenhiebe mehr sein würden. Sie schien meinen Wunsch zu ahnen. Zuerst befreite sie mich von dem Riemen, der mich in die Hocke gezwungen hatte und dann von der Spreizstange. Die Karabinerhaken an den Fußmanschetten ließ sie ineinander schnappen, so dass meine Füße nun mit ein wenig Spielraum aneinandergefesselt waren. „Aufstehen!“, lautete ihr nächster Befehl. Ich kam mühsam auf die Beine, noch benommen vom vorangegangenen Schmerz. Sie öffnete eine Kommodenschublade, holte ein Präservativ hervor und verpackte sie meinen Schwanz darin. Ihr nächster Griff in die Schublade zauberte einen Lederriemen hervor. Mit einer geschickten und schnellen Bewegung band sie mir damit den Sack ab, wobei sie eine Schlaufe herunterhängen ließ. Ehe ich noch richtig begriff, was sie da mit mir angestellt hatte, griff sie sich die Schlaufe und zerrte mich hinter sich her . Sie ging langsam, aber meine gefesselten Füße ließen nur kurze Schritte zu, so dass ich mit wippendem Schwanz hinter ihr trippelte. Durch Flur und Wohnzimmer ging es in ihr „Spielzimmer“, wie sie es nannte, einen kleinen Nebenraum, von vielleicht 15 Quadratmetern, in dem ein kleines Kabinett eingerichtet war und in dem sie ihre Utensilien aufbewahrte.

„Auf die Bank mit dir“. Ich beeilte mich, ihrer Anweisung nachzukommen, setzte mich auf die lederbezogene Fesselbank und ließ mich auch die Liegefläche fallen. Mein Schwanz berührte den kalten Lederbezug und verstärkte meine Erregung noch. „Los, höher hinauf“. Mit einem leichten Schlag ihrer flachen Hand auf meinen Po dirigierte sie mich über die Liegefläche, so dass mein Schwanz schließlich über der Öffnung lag, die sich in ihrer Mitte befand. Mit zwei Riemen fixierte sie meinen Oberkörper, dann bedeutete sie mir mit leichten Schlägen auf die Oberschenkel, die Beine zu spreizen und schnallte auch sie mit jeweils drei Riemen fest.

Bei jedem neuen Riemen beugte sie sich weit über mich und ließ mich ihren unerreichbaren Körper spüren. Schließlich spannte sie die Riemen, die meinen Oberkörper fixierten noch einmal nach, so dass ich nun fest auf das kalte Leder gepresst wurde.

Nun begann sie ein überaus lustvolles Wechselspiel. Mal schlug sie mich leicht mit flacher Hand auf meinen Po, dann wieder berührte sie mir zart Schwanz und Sack. Ich stemmte mich in meiner Lust gegen meine Fesseln, doch die ließen höchstens milimeterkurze Bewegungen zu. Sie trieb mich beinahe zur Raserei mit ihrem Wechsel von Schmerz und Stimulation, doch dann ließ sie plötzlich ab von mir. Sie begann, sich unter der Bank zu schaffen zu machen. Ich spürte, wie etwas an meinem abgebundenen Sack zog und dieses Gefühl nicht aufhören wollte. Sie hatte mir Gewichte angelegt!

Ich spürte, wie meine Füße von der Bank gelöst wurden. Sie bog sie hoch und verband sie mit meinen Handfesseln. Wieder hatte sie mich in den „Hogtie“ gebracht, dieses Mal jedoch fest auf die Bank fixiert und mit Gewichten an meiner Schwanzfessel. Ich spürte, wie sie die Gewichte wie ein Uhrpendel in Schwingung versetzte und stöhnte unter meinem Knebel auf. Mit dem letzten Riemen der Fesselbank zurrte sie nun auch meinen Kopf fest. „Jetzt bist du hübsch verpackt“, stellte sie höhnisch fest. „Bleib schön liegen und lauf mir nicht weg“. Ich hörte, wie die Tür zum Kabinett knarrend geschlossen wurde und wie sich ihre Schritte entfernten.

Ich war nun alleine und bewegungslos auf der Bank fixiert, mein Atem das einzige Geräusch. Ich stemmte mich spielerisch gegen die Riemen und wand mich lustvoll, soweit es meine Fesseln zuließen. Aber mein Spiel wurde abrupt von einem Geräusch beendet, das mich augenblicklich erstarren ließ: Der Türklingel!

Bei einem anderen Besuch war es einmal vorgekommen, dass während unseres Spiels das Telefon geklingelt hatte. Sie hatte abgenommen, während ich gefesselt und geknebelt vor gekniet hatte. Es war ein belangloses Gespräch, in dem es nicht um ihre dominante Leidenschaft ging und der Anrufer hatte keine Ahnung gehabt, dass seine Gesprächspartnerin in schwarzes Lack und Nylon gehüllt war und zu ihren Füßen ein verschnürtes Bündel kauerte. Ich war damals froh, als sie das Telefonat beendet hatte. Nun aber hatte es an der Tür geklingelt. Insgeheim war es zwar mein Wunsch, von ihr einer anderen Frau vorgeführt zu werden und der Besuch einer ihrer Freundinnen wäre eine überaus lustvolle Erfahrung gewesen. Was aber, wenn es ein Mann wäre? Ich war wehrlos und die Maske machte mich unkenntlich. Was sollte sie davon abhalten, mich einem Fremden zu zeigen? Ich hielt den Atem an, rührte mich keinen Millimeter mehr, so als würde mich das unsichtbar machen. Angestrengt lauschend verbrachte ich endlos scheinende Minuten. Ich hörte ihre Absätze auf dem harten Boden näher kommen und ich hörte ihre Stimme. „Und das hier ist mein Spielzimmer,“ erklärte sie. Knarrend wurde die Tür geöffnet. „Ist zwar klein, aber mit allem Notwendigen ausgestattet: Fesselrahmen, Strafbock und Fesselliege, aber wie du siehst, ist die ist gerade belegt“.

Das Blut schoss mir in den Kopf und ich zwang mich, kein Geräusch von mir zu geben. Ich schloss die Augen, so als würde mich das verschwinden lassen. Der Besucher war offenbar genauso irritiert und sprachlos, wie ich. Während sie das Kabinett betreten hatte und im Vorübergehen über die Gerätschaften strich, war er im Türrahmen stehengeblieben. „Also, ruf mich an“, sagte sie und setzte nach einer Gedankenpause hinzu: „Wenn es dir genauso gehen soll wie meinem kleinen Freund hier“. Mit diesen Worten versetzte sie das Pendel in Schwingungen, was mir ein schmerzhaftes Stöhnen entlockte. Wenn der Fremde bis jetzt noch geglaubt hatte, vielleicht eine gefesselte Puppe vor sich zu haben, so hatte er nun die Gewissheit, dass es nicht so war.

Ihre Schritte, das neuerliche Knarren der Tür und ihre sich entfernende Stimme zeigten mir, dass sie den Fremden hinausgeleitete. Ich öffnete die Augen und atmete tief durch.

Ihre Absätze zeigten mir, dass sie zurückkehrte. „Wie ich sehe, hast du dich nicht gerührt“ sagte sie und fügte kichernd hinzu: „Wie auch, wo ich dich doch so schön verpackt und verschnürt habe?“ Ich spürte ihre Hand auf meinem Oberschenkel hinaufwandern um mit einem scharfen Schlag auf meinem Po zu enden. „Hat es dir Spaß gemacht, vorgeführt zu werden?„ Ich grunzte und versuchte damit, meinem Widerwillen Ausdruck zu verleihen. Nein, es hatte mir keinen Spaß gemacht, aber mir blieb nicht viel Zeit, darüber nachzudenken. Wieder machte sie sich unter der Bank zu schaffen und ich spürte, wie ich von den Gewichten befreit wurde. Dann löste sie meine Füße von den Händen und schnallte mich Riemen für Riemen von der Bank los. Auch meine Hände befreite sie und nahm mir das Fesselgeschirr ab. „Runter von der Bank und auf die Knie“, befahl sie mir. Ich glitt von der Bank und folgte gerne ihrer Anweisung, denn auf diese Weise konnte ich meinen Blick mit meiner Bewegung an ihr herabwandern lassen, ohne Gefahr zu laufen, wegen einer unerlaubten Lüsternheit von ihr bestraft zu werden: Ich sah ihr kurz in die Augen, sah ihren strengen und herablassenden Blick, sah auf ihre großen Brüste, das glänzende Schwarz ihres Lackbodys mit seinem hohen Beinausschnitt und ihre leicht gespreizten Oberschenkel in den schwarzen Strumpfhosen.

Meine Freiheit währte nur kurz, denn sofort legte sie mir von hinten ein breites Halsband an, das meinen Kopf in eine hocherhobene Haltung zwang. Sie hantiert kurz daran, dann spürte ich etwas Kaltes auf meinem Rücken und einen scharfen Zug an meinem Halsband. Sie hatte mir eine Hundekette angelegt. „Vorwärts, auf alle Viere und zurück ins Schlafzimmer mit dir“, befahl sie mir und zur Bekräftigung traf mich ein Gertenhieb auf den Po.

Mit gesenktem Blick kroch ich vor ihr her den Weg zurück. „Los, vor den Spiegel“, lautete ihr Befehl, als ich im Schlafzimmer angekommen war. Ich hatte kaum gehalten, da spürte ich ihr Gewicht und ihre Wärme auf meinem Rücken. Ihre Hand umfasste meine Stirn und zog meinen Kopf in den Nacken, so dass ich in den Spiegel blicken musste.

„Na, mein Kleiner, gefällt dir, was du siehst?“, fragte sie höhnisch. „Schön verpackt in Nylon und Latexmaske, mit einem Knebel im Mund und deiner Herrin auf dem Rücken, das wünschst du dir doch, oder?“. Wie zur Bekräftigung drückte sie ihre Schenkel zusammen. Ich nickte unmerklich.

Sie erhob sich von mir und zerrte mich am Halsriemen hoch. Was hatte sie jetzt vor? Im Spiegel sah ich sie eine Kommodenschublade öffnen, aus der sie eine Rolle breites, schwarzes Klebeband hervorholte.

Sie zog einen Streifen von der Rolle ab. „Hände auf den Rücken“, befahl sie und schon waren mir die Hände gefesselt. Das Klebeband drückte meine Handgelenke eng aneinander. Das zwang auch meine Schultern zurück, so ich sehr gerade stehen musste. Ich war neugierig, was sie als nächstes mit mir anstellen wollte und drehte mich zu ihr. Was ich sah, gefiel mir zunächst nicht: Sie hatte von einer Rolle Haushaltsfolie ein breites Stück abgezogen und kam damit hinterhältig lächelnd auf mein Gesicht zu. Sie würde mir doch nicht etwa den Kopf in Folie einwickeln? Nein, mein Gesicht blieb frei, aber als sie unmittelbar vor mir war, drückte sie mir die Folie auf die Brust. Schnell führte sie die Rolle um meinen Rücken herum und schon bei dieser ersten Folienwindung spürte ich, dass mir eine neue, interessante Fesselung bevorstand. Sofort machte sich unter der Folie Wärme breit und ich spürte, wie meine Arme stramm an den Oberkörper gepresst wurden. „Dreh´ dich.“ Ich zögerte kurz, aber um mir nicht wieder eine Ohrfeige einzuhandeln begann ich, mich langsam zu drehen. Sie ließ die Folie von der Rolle gleiten und führte die Windungen immer tiefer an meinem Körper herab. Als sie bei meinen Füßen angelangt war, konnte ich mich schon kaum mehr bewegen und blieb kurz stehen, doch mit einem scharfen „Weiter!“ wies sie mich an, mich weiterzudrehen. Sie arbeitete sich wieder an meinem Körper hoch und ich spürte, wie mich die zweite Folienlage noch strammer einschnürte. Als sie erneut meine Brust erricht hatte, riss sie die die Folie von der Rolle ab. Die wenigen Falten, die sich gebildet hatten strich sie mit der Hand an meinem Körper glatt, so dass ich schließlich in einen durchsichtigen, glitzernden Kokon eingesponnen war. Offenbar war ihr das aber nicht genug. Sie nahm wieder das Klebeband und führte je einen Streifen um Brust, Bauch, Oberschenkel, Knie und Füße.

Sie trat zurück, offenbar um ihr Werk zu begutachten, denn sie musterte mich spöttisch von oben nach unten. Dann trat sie wieder nahe an mich heran. Sie setzte ihren Zeigefinger auf meine Brust und ein leichter Schubser ließ mich das Gleichgewicht verlieren . Ich fiel rücklings auf das Bett. „Ich hoffe, du fühlst dich wohl in deiner engen Verpackung?“ fragte sie mit gespielter Anteilnahme. Unter meinem Knebel stöhnte ich vor Wonne und wand mich, so weit es die Folie überhaupt noch zuließ.

Sie zog ihre Pumps aus und stieg auf das Bett. Breitbeinig über mir stehend stemmte sie ihre Hände in die Hüften und sah hämisch lächelnd auf mich herab. Sie setzte mir einen Fuß auf die Brust und ließ ihn langsam nach oben wandern, auf mein Gesicht zu Mein Knebel saß fest, wie seit dem Beginn, aber mit den Worten „der bleibt schön drin“ drückte sie ihn mir mit dem Fuß noch ein Stückchen weiter in den Mund. Plötzlich ließ sie sich zu mir herunter und setzte sich auf meine Brust. Ich spürte ihr Gewicht und ihren warmen Körper, unfähig, mich zu bewegen und ihr noch näher zu kommen. Dann schwang sie ihre Beine über mich und drehte sie sich um, so dass sich ihr Po nun direkt vor meinem Gesicht befand. Alles, was ich jetzt noch sehen konnte waren die Rundungen ihres Pos in schwarzen Strumpfhosen und das Dreieck aus schwarzem Lack zwischen ihren Beinen.

Mit ihren Händen begann sie, die Folie über meinem Schwanz zu reiben. Während des ganzen Spiels war ich erregt gewesen und so dauerte es nicht lange, bis ich förmlich explodierte. Ich bäumte mich auf – zumindest glaubte ich, dass ich mich aufbäumte, denn mehr als Zuckungen ließen ihr Gewicht auf mir und meine strenge Fesselung nicht zu – und stöhne meine Lust in einem langgezogenen Seufzer hinaus. Ich fiel zurück, grinste breit unter dem Knebel und fühlte mich rundum entspannt und glücklich. Gleich würde sie mich befreien. Oder etwa nicht?

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